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Tagung 2002

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Die 11. Jahrestagung der AIG fand in Kombination mit dem 2. Kurs für DV-Verantwortliche an Frauenkliniken unter der Leitung von PD Dr. R. Seufert in Mainz statt. Darüber hinaus fand die Arbeitssitzung der AIG im Rahmen des 54. Kongresses der DGGG in Düsseldorf statt.


 

Updates in Medical Informatics

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen !

Die Fortschritte und die Bedeutung der medizinischen Informatik für die Frauenheilkunde haben in der letzten Zeit  enorm zugenommen und beeinflussen fast alle Teilbereiche unseres Fachs. Hier stehen  faszinierende neue Systeme und Technologien vor der Einführung, deren Potential bei weitem noch nicht abgeschätzt werden kann. So soll nur auf die Aktivitäten zur Implementierung der "Elektronischen Patientenakte" und die Möglichkeiten der digitalen Archivierung verwiesen werden.  Zwar konnten wir in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielen und IT- gestützte Dokumentationssysteme sind in sehr vielen Bereichen der Frauenheilkunde klinischer Alltag, jedoch werden bis dato aktive "intelligente" Komponenten der medizinischen Informatik, die über die obligatorische Leistungserfassung hinausgehen, kaum eingesetzt. Ad hoc gilt es die enormen Anforderungen zur Qualitätssicherung und zur DRG-Éinführung zu meistern, die ein zukunftsorientiertes Informationskonzept für jede Abteilung fordern und die Fragen der Informationsverarbeitung zur "Chefsache" gemacht haben, soll nicht nur  auf externe Vorgaben passiv reagiert werden.  Hier mit allen Entwicklungen Schritt zu halten ist selbst für den Experten schwierig. Eine Trennung zwischen Informatik auf der einen Seite und Medizin auf der anderen Seite ist nicht mehr möglich. Nur durch den offensiven und aktiven Umgang mit den mächtigen Werkzeugen, die uns die medizinische Informatik zur Verfügung stellt, können wir diese Aufgaben bewältigen und neue Chancen zum Wohl der Patientin nutzen.  Das ist das Hauptziel der Mainzer Jahrestagung – durch den engen kollegialen Kontakt, die aktuellen wissenschaftlichen Informationen und die persönlichen Stellungnahmen ausgewiesener Experten gemeinsam eine praxisrelevante Standortbestimmung der neuen Verfahren vorzunehmen und den Dialog der einzelnen Gruppen langfristig zu optimieren. Neben umfassenden Übersichtsvorträgen durch ausgewiesene internationale Experten möchten wir Sie durch eigene freie Vorträge einladen, die 11. Jahrestagung abzurunden.

Wir freuen uns, Sie auf der 11. Jahrestagung der AIG  in Mainz begrüßen zu können.

 

PD. Dr. R. Seufert

Vorsitzender der AIG

 

 

Termin

Sa. 22. Juni 2002

Ort

Hörsaal der Frauenklinik der Universität Mainz

Dir.: Prof. Dr. PG Knapstein

Langenbeckstraße 1

D - 55101 Mainz (Karte)

Themenschwerpunkte

Aktuelle Entwicklungen, Perspektiven, Erfahrungsberichte, neue Systeme der medizinischen Informatik für die Frauenheilkunde, Qualitätssicherung, DRG-Einführung:Strategien und Chancen, das Internet als Informationsquelle und zur Präsentation der Abteilung bzw. Praxis. Informationskonzepte und klinischer Alltag,  Datennetze, Datensicherheit und Effektivität, Archivierung und Elektronische Krankenakte, Med. Informatik als Schnittstelle zwischen verbesserter Qualität und verbesserter Ökonomie - eine aktuelle Standortbestimmung

Freie Vorträge 

Anmeldung per Formular oder per E-Mail (siehe Anmeldung)

Deadline 15.4.2002

Organisation und wissenschaftliche Leitung

PD Dr. Rudolf Seufert

Sekretariat

Frau Dagmar Gebhardt

Universitäts-Frauenklinik, Geb. 102/C

Langenbeckstr. 1

D - 5101 Mainz  

 

Tel.:  06131 / 17-7311

FAX:  06131 / 17-3415

 

E-mail : gebhardt(at)frauen.klinik.uni-mainz.de

E-mail : seufert(at)mail.uni-mainz.de

Anmeldung

Anmeldung per Formular (auch für Abstracts) oder per E-Mail

Unterkunft

Gerne sind wir Ihnen bei rechtzeitiger Anmeldung bei der Zimmerreservierung behilflich

Unkosten

Ärzte/Wissenschaftler

30 € bei Anmeldung vor dem 1.5.2002

40 € bei Anmeldung nach dem 1.5.2002

 

AIP und Studenten mit Nachweis

15 € bei Anmeldung vor dem 1.5.2002

20 € bei Anmeldung nach dem 1.5.2002

 

Frei für Teilnehmer des Kurs

"IT - Manager in der Frauenheilkunde ",

der am 20. und 21. 6. 2002 stattfindet.

 

Bitte überweisen Sie den Betrag auf das

Konto 102 919 1192

Sparkasse Mainz

BLZ 550 501 20

Stichwort "AIG -Seufert" 

 

Eine Teilnahmebescheinigung geht Ihnen umgehend zu.

Referenten und Vorsitzende

Dr. F. Bahlmann, UFK, Mainz

Dr. I. Bechtold, Med. Controlling, Mannheim

Prof. Dr. P. Brockerhoff, UFK, Mainz

D. Brückner, UFK, Mainz

Dr. M. Daumer, München

Dr. K. Goerke, UFK Marburg

Dr. H.J. Grimminger, St. Vincenz-KH, Mainz

Dr. Dipl. Inf. D. Hertweck, FZI, Karlsruhe

Dr. R. Huth, Univ.-Kinderklinik, Mainz

Dr. M. Kupka, UFK Bonn

Dr. N. Lack, Perinatologische AG Bayern, München

Dr. H. Marschner, Iomedico, Freiburg

Dr. N. Mattheis, Verwaltung, Univ.-Klinik, Mainz

Dr. S. Mönk, Anästhesie, Univ.-Klinik, Mainz

Dr. J. Pawendenat, Fa. Promedex GmbH, München

Prof. Dr. K. Pommerening, Univ.-Klinik, Mainz

Dr. B. Rhode, Verwaltung, Klinikum Hannover

Dr. Dipl. Inf. S. Saatmann, Fa. Saatmann, Worms

Dr. Schmücker, Inst. Med. Informatik, Heidelberg

Dr. M. Sergl, Med. Informatik, Univ.-Klinik, Mainz

Dr. B. Tutschek, UFK Düsseldorf

F. Woernle, UFK Marburg

09.15

Begrüßung

P.G. Knapstein, Mainz

R. Seufert, Mainz

 

Vorsitz: K. Goerke, Marburg, B. Tutschek, Düsseldorf

09.30 – 10.00

K. Schmücker, Heidelberg

Archivierung im Krankenhaus – auf dem Weg von der konventionellen Patientenakte zur elektronischen Gesundheitsakte

10.00 – 10.20

P. Brockerhoff, R. Seufert, Mainz

Perinatologische Qualitätssicherung – Historisches und Aktuelles am Beispiel eines Bundeslandes

10.20 – 10.40

N. Lack, München

Aktuelle Qualitätssicherung in der Perinatologie

10.40 – 11.00

N. Mattheis, Mainz

Klinikspfade – Instrumente zur Optimierung innerklinischer Arbeitsabläufe

11.00  -  11.20

Kaffeepause

 

Vorsitz: P Brockerhoff, Mainz M. Kupka, Bonn

11.20 – 11.45

F. Bahlmann, Mainz

Informationsverarbeitung in der Ultraschalldiagnostik

11.45 – 12.00

J. Pawendenat, München

Usequiver – eine innovative Lösung zur professionellen Bearbeitung und Archivierung von Ultraschallbildern

12.00 – 12.30

M. Sergl, Mainz

Kommunikationsserver in der Klinik – Möglichkeiten und Grenzen

12.30 – 13.15

Mittagspause

 

Vorsitz: I. Bechtold, Mannheim, K. Pommerening, Mainz

13.15 – 13.45

K. Pommerening, Mainz

Was leisten die aktuellen krytologischen Verfahren

13.45 – 14.05

S. Mönk, W. Heinrichs, Mainz

Simulationsverfahren in der Anästhesiologie – Möglichkeiten und Grenzen

14.05 – 14.30

D. Hertweck, Karlsruhe

Virtuelle Angebote im Gesundheitsbereich – was können virtuelle Communities und CRM-Ansätze wirklich leisten?

14.30 – 14.45

D. Brückner, S. Hawighorst-Knapstein, R. Seufert, Mainz

Das Internet zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Klinik und Praxis in der gynäkologischen Onkologie

14.45 – 15.05

R. Huth, Kinderklinik, Mainz

Patientendokumentationssystem und Bildverarbeitung in der Pädiatrischen Intensivmedizin – aktuelle Aspekte

15.05 – 15.20

Kaffeepause

 

Vorsitz: F. Woernle, Marburg, D. Hertweck, Karlsruhe

15.20 – 15.40

N. Marschner, Freiburg

Klinische Studien ohne Papier

15.40 – 15.55

M. Daumer, Th. Schindler, C. Harböck, F. Seiffert, K.T.M. Schneider, München

Online CTG – Befundung – Ein Vergleich computergestützter Systeme mit Expertenmeinung

 

 

[hier abrufbar]

 

15.55 – 16.15

S. Saatmann, Worms

Externe QS 2002/2003 – Erfahrungen und Ausblick aus Anbietersicht

16.15 – 16.30

H. J. Grimminger, W. Wiest, St. Vincenz und Elisabeth KH, Mainz

Sicherheit und Nutzen von Monitoring – Netzwerken im Kreißsaal

16.30 – 16.50

B. Rhode, Hannover

Die elektronische Patientenkarte – eine Möglichkeit der Realisierung

16.50 – 17.10

I. Bechtold, Mannheim

Was denken Mitarbeiter über Software im Krankenhaus ?

17.10 – 17.30

SAP – ISHM – in der Gynäkologie – Was darf erwartet werden ?

 

Mitgliederversammlung

18.00

Ende der Veranstaltung

Sponsoren

Organon GmbH

Boehringer- Ingelheim

GMT Frankfurt

Ethicon GmbH

Saatmann, Worms

Astra medical

promedex gmbh

 

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