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Satzung

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Die vorliegende Satzung trat am 26.05.1992 in Kraft.

 


§ 1

Die Arbeitsgemeinschaft für Informationsverarbeitung in der Gynäkologie und Geburtshilfe (AIG) ist eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.


§ 2

2.1 Die AIG hat die Aufgabe, die Anwendung, Entwicklung und Einführung von Methoden und Realisierungen aus dem Bereich der Informationsverarbeitung einschließlich der Qualitätssicherung in Gynäkologie und Geburtshilfe zu fördern und neue Entwicklungen zum Wohle des Patienten, der Wissenschaft und für die Lehre nutzbar zu machen.

2.2 Die AIG befaßt sich mit allen inhaltlichen, organisatorischen und wissenschaftlichen Fragen aus der gynäkologischen und geburtshilflichen Informationsverarbeitung einschließlich der Qualitätssicherung aus Klinik, Praxis und Labor. Sie versteht sich als Koordinator, Berater und Initiator wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Projekte.

Fragen der Standardisierung und überregionalen Problemlösungen erscheinen besonders wichtig. Dabei bearbeitet sie gleichermaßen formale, inhaltliche und organisatorische Fragen, die sich als Konsequenzen aus ihren Projekten ergeben.

Hervorzuheben sind insbesondere : 

  • Abteilungs- und Praxissysteme,

  • Systeme der Signal- und Bildverarbeitung

  • Systeme zur computergestützten Aus-,Weiter- und Fortbildung,

  • Fragen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements,

  • Organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte,

  • Maßnahmen zur Datensicherung und zum Datenschutz,

  • Minimalstandards zur Dokumentation und Kommunikation,

  • Mensch - Maschine - Schnittstelle

  • Design und Evaluierung neuer Systeme


2.3  Die Förderung der obigen Ziele erfolgt durch:

  • fachliche Fortbildung der Mitglieder

  • Initiierung  und Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten

  • Koordinierung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten mit besonderer Betonung regionaler und überregionaler Problemlösungen

  • Verbreitung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen

  • Abhaltung von wissenschaftlichen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen

  • Stellungnahmen zu aktuellen Fragen und Probleme

  • Koordination mit allen Gesellschaften ähnlicher Zielsetzung, insbesondere mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik (GMDS).


§ 3

3.1  Ordentliche Mitglieder der AIG sind:

  • die an der Gründungsversammlung beteiligten natürlichen Personen

  • die später aufgenommenen natürlichen Personen

3.2  Um die Mitgliedschaft können sich alle Mediziner bewerben, die praktisch oder wissenschaftlich im Sinne der Aufgaben der AIG tätig und gleichzeitig Mitglied einer Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sind.

Mediziner und Nichtmediziner, die ein abgeschlossenes Studium an wissenschaftlichen Hochschule oder eine ähnliche Qualifikation nachweisen, Mitglied der GMDS oder einer Fachgesellschaft mit ähnlicher Zielsetzung und wissenschaftlich im Sinne der A IG tätig sind, können sich ebenfalls um eine Mitgliedschaft bewerben.

3.3  Anträge auf Mitgliedschaft sind mit Angaben über den beruflichen Werdegang sowie die Aktivitäten und Publikationen aus dem Aufgabenbereich der AIG an den 1. Vorsitzenden der AIG zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Über die Aufnahme von Personen, die die Bedingungen von 3.2 nicht erfüllen kann in Ausnahmefällen der Vorstand zusammen mit der Mitgliederversammlung entscheiden.

3.4  Die Mitgliedschaft endet auf Antrag des Mitglieds. Die Mitgliederversammlung kann in besonderen Fällen auf Vorschlag des Vorstandes ein Mitglied ausschließen.


§ 4

 

4.1  Die Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr durch schriftliche Einladung des 1. Vorsitzenden mit vierwöchiger Frist unter Angabe der Tagesordnung - wenn möglich in Verbindung mit Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe -einzuberufen. Bei aktuellen Fragestellungen kann nach Zustimmung des Vorstandes eine zusätzliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

4.2  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder der AIG anwesend ist. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so wird eine erneute Mitgliederversammlung auf der nächsten AIG Versammlung einberufen, die dann unabhängig von der Anzahl der anwesenden AIG Mitglieder beschlussfähig ist.
Die Einladung  mit der Tagesordnung hierzu wird vom 1. Vorsitzenden mindestens 4 Wochen vorher versandt und ausdrücklich auf die Anwendung von § 4.2 verwiesen. Bei besonderer Dringlichkeit kann nach Zustimmung des Vorstandes eine erneute eine Mitgliederversammlung 3 Monate später einberufen werden.

4.3
Jedes Mitglied hat das Recht, Tagesordnungspunkte für die Mitgliederversammlung  an den 1. Vorsitzenden einzureichen, die dann auf der Mitgliederversammlung verhandelt werden müssen.

4.4
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der AIG Mitglieder mit einfacher Mehrheit den Vorstand.

4.5
Im Vorstand sollen universitäre und nichtuniversitäre Kliniken vertreten sein.
 


§ 5

Dem Vorstand gehören an :

  • der 1. Vorsitzende

  • der  1. und der 2. Stellvertreter

  • der ständige Schriftführer

  • der Schatzmeister

  • der 1. und der 2. Beisitzer

  • der Tagungssekretär des 1. Vorsitzenden

  • je ein AIG Mitglied  der Schweiz und Österreichs

  • 2 Vertreter der GMDS oder anderer Fachgesellschaften mit ähnlicher Zielsetzung, die beratende Funktion besitzen und vom restlichen Vorstand benannt werden.


§ 6

Der 1. Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte der AIG. Er bereitet die Sitzungen des Vorstandes sowie der Mitgliederversammlung vor und leitet sie. Der 1. Vorsitzende vertritt die AIG nach außen. Die Mitgliederverwaltung obliegt dem ständigen Sekretär, der zusätzlich die Geschäftsstelle der AIG führt.


§ 7

Die Aufgaben des Vorstandes sind :

  • Vorbereitung der Aktivitäten der AIG im Sinne von § 2, insbesondere der Arbeitstagungen

  • Entscheidungen zu aktuellen Fragen, die einer dringlichen Stellungnahme bedürfen. Hier gilt die einfache Mehrheit im Vorstand.

  • Bericht über die Aktivitäten der AIG in der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.


§  8

Der 1. Vorsitzende hat mindestens einmal im Jahr mit vierwöchiger Frist eine Sitzung des Vorstandes unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.


§  9

9.1 Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre, die des 1.Vorsitzendenden 1 Jahr.
Der 1. Vorsitzende wird im Rotationsverfahren durch den 1. und 2. Stellvertreter abgelöst.
Die Amtszeit des ständigen Schriftführers beträgt 5 Jahre.
Eine Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich.

9.2 Der 1.Vorsitzende benennt einen persönlichen Tagungssekretär, der für ein Jahr Mitglied des Vorstandes der AIG ist und organisatorische Aufgaben bei der Ausrichtung der Arbeitstagung übernimmt. Der Tagungssekretär muß Mitglied der AIG sein.
 


§  10

In angemessener Folge werden vom Vorstand Mitteilungen und Informationen in den Publikationsorganen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und anderen Zeitschriften veröffentlicht.

Ferner informiert der 1. Vorsitzende durch Rundschreiben die Mitglieder der AIG über wichtige Entscheidungen und Veranstaltungen aus dem Aufgabenbereich der AIG.


§ 11

Die wissenschaftlichen Veranstaltungen der AIG werden in der Regel im Rahmen von wissenschaftlichen Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe durchgeführt. Eine enge Kooperation mit der GMDS und Fachgesellschaften mit ähnlicher Zielsetzung ist hierbei anzustreben.

Der 1. Vorsitzende trägt hierfür Sorge, daß mindestens einmal im Jahr eine Arbeitstagung der AIG stattfindet. Daneben sind auch kurzfristig einzuberufende Tagungen von kleineren Interessengruppen möglich, die jedoch der Zustimmung des Vorstandes bedürfen.


§ 12

Anträge auf Änderung der Satzung müssen beim 1. Vorsitzenden der AIG mindestens 10 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich eingegangen sein. Nach Beratung der Anträge durch den Vorstand der AIG sind sie mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung den ordentlichen Mitglieder schriftlich mitzuteilen.
Eine Annahme  erfolgt durch 3/4 Mehrheit. Bezüglich des Problems der Beschlussfähigkeit gilt § 4.2.


§ 13

Die Auflösung der AIG kann auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 1/3 der ordentlichen Mitglieder in einer eigens zu diesem Zweck ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung durch 3/4 Mehrheit beschlossenen werden und dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zum Vollzug empfohlen werden.


Diese Satzung tritt nach erfolgter Zustimmung durch den Vorstand der Deutschen  Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe vom 1.4.1992 und nach Annahme durch die Mitgliederversammlung am 26.5.1992 in Kraft.

Der Vorstand

 

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